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Georg Baumberger, ein Journalist, besuchte daraufhin Dunant in Heiden
und berichtete über
diesen Besuch in der Deutschen Illustrierten Zeitung. Die Welt hatte ihn wieder. Briefe, Geschenke,
Bewunderungen von überall her erhielt er. Freunde setzten sich für ihn ein, brachten das Rote Kreuz
und Henry Dunant wieder ins Bewußtsein der breiten Öffentlichkeit zurück. Am 10. Dezember 1901
erreichte ihn ein Telegramm aus Christinia, Norwegen: "An Henry Dunant, Heiden. Das Nobelkomitee
des norwegischen Parlaments hat die Ehre, Ihnen mitzuteilen, daß es den Friedensnobelpreis
1901 je zur Hälfte an Sie, Henry Dunant, und an Frédéric Passy verliehen hat. Das Komitee sendete
seine Ehrerbietung und seine aufrichtigen Wünsche."
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